Methodenkoffer: Just-in-Time-Teaching (JiTT)

Was ist JiTT?

Just-in-Time-Teaching (JiTT) ist eine Methode, die die Lehre pro­blem­ori­en­tiert „umdreht“. Das Kern­prinzip wurde schon in den 90er Jahren ent­wi­ckelt. Die Idee war sei­ner­zeit, die Effi­zienz der Vor­le­sungen zu stei­gern. Aus­gangs­punkt war die Beob­ach­tung, dass Stu­die­rende selten 90 Minuten „durch­halten“ und der rote Faden häufig leider wäh­rend der Vor­le­sung abriss. Wei­ter­lesen

FacebookTwitterGoogle+Emp­fehlen

Ankündigung Didaktiktage 2016

Liebe Dozen­tinnen und Dozenten, liebe Stu­den­tinnen und Studenten!

Wir freuen uns, den Didak­tiktag 2016 ankün­digen zu dürfen!
Vom 17. bis zum 20. Mai 2016 werden meh­rere Ver­an­stal­tungen in der CampusErleben-Woche statt­finden. Am Mitt­woch, den 18. Mai  werden wieder inter­es­sante Keynotes und inter­ak­tive Work­shops an dem Tag der Didaktik statt­finden. Ein beson­deres High­light wird auch 2016 der Sci­ence Slam sein, der 2014 sehr erfolg­reich zum ersten Mal zele­briert wurde. Nähere Infor­ma­tionen werden hier in Kürze bekannt gegeben und das Anmel­de­for­mular bereitgestellt.

Wenn Sie mit­ge­stalten möchten, sind Sie herz­lich ein­ge­laden an der Vor­be­rei­tung teil­zu­nehmen. Mailen Sie dazu bitte an didaktik@hs-wismar.de.

Eindrücke der Workshops von Bettina Ritter-Mamczek

Eine wahre Quelle an Inspi­ra­tion und Inter­ak­tion waren die zwei Work­shops von Dr. Bet­tina Ritter-Mamczek.

Im ersten drei­stün­digen Block “Hand­lungs­ori­en­tiertes Lehren und Prä­sen­tieren” wurde dem Leit­satz von Hei­degger „Lehren heißt Lernen lassen“ neues Leben ein­ge­haucht. Theo­rien und Erkennt­nissen aus der Moti­va­ti­ons­for­schung und der Neu­ro­psy­cho­logie lie­ferten zunächst ein über­zeu­gendes — und in man­chen Fällen offen­kundig auch über­ra­schendes – Fun­da­ment. Aus daraus abge­lei­teten Prin­zi­pien für ideale Lern­vor­aus­set­zungen wie „20 Minuten Ein­atmen, 20 Minuten Aus­atmen“ oder „80% Bekanntes, 20% Unbe­kanntes“ haben die Teil­nehmer in gemein­samer Arbeit dann einen bunten Werk­zeug­kasten aus Akti­vi­täten und Methoden für die ver­schie­denen Phasen einer Lehr­ver­an­stal­tung zusammen gestellt. Grup­pen­puzzle, Fremd­prä­sen­ta­tion, Mur­mel­technik, Cliff­hanger u.v.m. haben alle­samt das Zeug, Leh­rende und Ler­nende zugleich aus abge­stumpften Rou­tinen her­aus­zu­reißen und dem Unter­richts­ge­schehen mit neuem Elan zu begegnen!

„Mensch, werde wesent­lich“ (A. Sile­sius) – oder wie ein 16-wöchiges Semester unge­ahnte Vor­kommen an Zeit und Raum in Aus­sicht stellen kann: In dem zweiten drei­stün­digen Work­shop unter der Lei­tung von Dr. Bet­tina Ritte-Mamczek stand die Frage im Mit­tel­punkt, wie Leh­rende lernen können, ihre Stoff zu redu­zieren und die Inhalte zu struk­tu­rieren, ohne dabei auf Wesent­li­ches ver­zichten zu müssen. Dreh– und Angel­punkt war hier die Ent­de­ckung und Defi­ni­tion des Pro­to­typs eines Semin­ar­themas. Mit Hilfe ihres Pro­to­typs waren die Teil­nehmer dann auf­ge­for­dert, Fach­land­karten für ihre Ver­an­stal­tungen zu ent­werfen, auf der Lehr– und Lern­ziele sowie Haupt­in­halte visua­li­siert wurden. Von grie­chi­schen Tem­peln über UFOs und  Gebäu­de­quer­schnitte – die Ergeb­nisse waren fas­zi­nie­rend kreativ und vielfältig!

Rückblick Didaktiktage 2014

Im Juni 2014 fanden an der Hoch­schule Wismar  die zweiten Didak­tik­tage statt. In diesem Rahmen wurden drei Tage lang didak­ti­sche Themen in ver­schie­densten Formen the­ma­ti­siert und erlebbar gemacht. Ein­ge­rahmt wurde das Pro­gramm durch die Keynotes von Prof. Dr. Peter Riegler und Prof. Dr. Rolf Schul­meister, die beson­ders das Span­nungs­feld von didak­ti­schen Methoden und der ihrer tat­säch­li­chen Wir­kung auf den Lern­er­folg anschau­lich und  unter­haltsam dar­stellten. Wei­ter­lesen

Programm der Didaktiktage 2015

Dienstag, 5.5.15 Mitt­woch, 6.5.15 Don­nerstag, 7.5.15
8:30 — 9:45
E-Learning-Frühstück
ab 12:00
Regis­trie­rung & Didaktikcafé
10:00 — 13:15
Work­shops
1. Mathe-Didaktik
2. Lehr­me­tho­di­sche Fragen
bei Entwurfsprojekten

10:00 — 13:15
Work­shops
1. Bar­rie­re­frei­heit
2. RSI. GloCal
3. Qua­li­ta­tive Forschungsmethoden
14:00 — 14:15
Eröff­nung
14:15 — 15:00
Keynote:
Prof. Dr. Jörn Loviscach
15:00 15:30
Diskussion
14:15 — 15:30
Keynote:
Prof. Dr. Chris­tian Willems

14:15 — 15:45
Forum Lehr­praxis
16:00 Lehrpreisvergabe
ab 15:30
Didak­tik­café
mit Postersession
16:00 — 17:30
im Rechen­zen­trum:
– Schnelle didak­ti­sche Rezepte
– Open PELA
anschlie­ßend Grillen
16:00
Abschlussveranstaltung
18:00 — 21:00
Sci­ence Slam
im Multimediazentrum

Science Slam an der HS Wismar

Werde Slammer_in! 

Werde Slamer

Vom Labor auf die Bühne. Luft­ver­än­de­rung für sper­rige Stu­di­en­ob­jekte und unge­klärte For­schungs­fragen — der 2. Wis­marer Sci­ence Slam bietet die nächste Chance auf einen Wechsel der Umge­bungs­pa­ra­meter. Die Zusatz­va­riable „Publikum“ kann da zu ganz neuen Per­spek­tiven und Erkennt­nis­ge­winn führen.

Bühne frei für bis zu 10 Slammer_innen, die in jeweils max. 10 Minuten das Publikum von der Fas­zi­na­tion ihres For­schungs­themas über­zeugen. Power­point, Requi­siten, Hand­stand — alles ist erlaubt, wenn es um die Gunst des Publi­kums geht. Denn wer vom Publikum die höchste Punkt­zahl erhält, hat gewonnen und wird Slam-Champion. Die Teil­nahme lohnt sich in jedem Fall, denn die WINGS spon­sert wie im letzten Jahr attrak­tive Preise. Wei­ter­lesen

Online-Veranstaltungsreihe: Adobe Connect in der Hochschullehre

Die DACH Nut­zer­gruppe Didaktik der FU Berlin ver­an­staltet ab dem 17. März eine Ver­an­stal­tungs­reihe zum Thema Adobe Con­nect in der Hoch­schul­lehre. Die Ver­an­stal­tungen befassen sich alle zwei Wochen mit einer spe­zi­ellen Funk­tion von Adobe Con­nect, die Mög­lich­keiten für all­ge­meine und spe­zi­elle didak­ti­sche Sze­na­rien zeigen.

Die Teil­nahme ist kos­ten­frei und benö­tigt keine Anmeldung.

Zum Ver­an­stal­tungs­pro­gramm: http://blogs.fu-berlin.de/dachadobeconnect/veranstalltungsprogramm/

Online-Eventreihe von e-teaching.org: Lehren und Lernen mit Videos

Immer mehr Lehr– bzw. Lern­an­ge­bote werden durch Videos unter­stützt, ergänzt und teil­weise ersetzt. Doch welche Her­aus­for­de­rungen und Mög­lich­keiten bringt dieser Wandel mit sich? Auf diese Fragen wird in der Online-Eventreihe „Lehren und Lernen mit Videos“ von e-teaching.org ein­ge­gangen. Alle Inter­es­sierten können unver­bind­lich und online an de Fach­vor­trägen, Podi­ums­dis­kus­sionen und Online-Weiterbildungen par­ti­zi­pieren. Die Ver­an­stal­tungs­reihe beginnt am 2.11.2015

Link zur Veranstaltungsreihe

Serviceangebote

Tech­ni­sche Angebote

Rund um das mediale Lehren und Lernen stellen E-Learning-Zentrum und Mul­ti­me­dia­zen­trum diverse tech­ni­sche Ange­bote für Pro­fes­so­rInnen, Stu­die­rende und Mit­ar­bei­te­rInnen bereit. Sie benö­tigen für die Dar­stel­lung Ihres Pro­jekts eine digi­tale Foto– oder Video­ka­mera? Sie würden gern einen Video­pod­cast drehen und diesen im Internet bereit­stellen, wissen aber nicht wie? Sie möchten eine Tagung orga­ni­sieren und einige Vor­träge gleich­zeitig live streamen und aufzeichnen?

Mit all diesen Fragen können Sie sich gern an unser Team wenden. Wir bieten Ihnen tech­ni­schen und bera­tenden Ser­vice zu fol­genden Themen:

PELA

Das Pro­duk­ti­ons­studio für E-Learning-Anwendungen steht allen Mit­glie­dern der Hoch­schule zur Ver­fü­gung. Im Green­screen­studio kann man Film­pro­jekte indi­vi­duell umsetzen und modernes Blended Learning durch diese hoch­wer­tigen Stu­dio­auf­nahmen anrei­chern. In der Post­pro­duk­tion können daraus sogar inter­ak­tive Videos erstellt werden.

http://www.hs-wismar.de/pela 
MMZ-Tagungsraum

60 Plätze, 2 Full-HD-Beamer, Podium, Video­kon­fe­renz, Livestream und –recor­ding, Cate­ring­be­reich, extra Bera­tungs­raum mit max. 14 Plätzen und Videokonferenz.

Aus­leihe

  •  Foto (Canon, Objek­tive, Sta­tive, Blitze)
  •  Video (Pana­sonic, Sta­tive, Licht, Mikrofone)
  •  Modell­fo­to­grafie (Kaiser Studio Out of the Box)
  •  Pan­ora­ma­kopf (Nodalpunktadapter)
  •  Barco Clickshare

Nut­zung

  • Video­schnitt­platz
  • Video­kon­fe­renzen und –aufzeichnungen
  • Video­st­rea­ming live und on demand

Stack-Fragen für ILIAS

Bildschirmfoto 2015-11-10 um 15.33.03

Stack­frage zu Matritzen

„Stack“ ist ein Fra­getyp, der durch die Anbin­dung eines Computer-Algebra-Systems (CAS) das über­prüfen von mathe­ma­ti­schen Aus­drü­cken ermög­licht. Das bedeutet, dass ILIAS nun mathe­ma­ti­sche Aus­drücke inter­pre­tieren und berechnen kann. Mit „Stack-Fragen“ lassen sich kom­plexe mathe­ma­ti­sche Berech­nungen und der Ein­satz von Varia­blen in Test­auf­gaben rea­li­sieren. Damit können bei­spiels­weise ver­schie­dene Ein­ga­be­typen (z.B. Terme) oder Fragen mit zufäl­ligen Zah­len­werten umge­setzt werden.

Durch „Stack-Fragen“ lassen sich ins­be­son­dere für den mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich kom­ple­xere Fragen rea­li­sieren. Dafür werden meh­rere Funk­tionen kom­bi­niert: Zur kor­rekten Dar­stel­lung der mathe­ma­ti­schen Aus­drücke können bekannte Latex-Formatierungen ver­wendet werden. Diese werden mit MathJax visua­li­siert. Der ein­ge­ge­bene Lösungs­term wird dann zunächst vali­diert, um die inten­dierte Inter­pre­ta­tion sicher­zu­stellen. Ele­men­tare Ver­ein­fa­chungen werden hier schon vom System vor­ge­schlagen (z. B. 4/4 = 1).

Erst nach der Bestä­ti­gung der Lösung wird der Aus­druck aus­ge­wertet. Dabei kann nicht nur die rech­ne­ri­sche Kor­rekt­heit über­prüft werden. Durch Kon­struk­tion von „Antwort-Bäumen“ kann die Lösung in Teil­schritte geglie­dert werden, um auch Fol­ge­fehler zuzu­lassen oder detail­lierte Hin­weise zu geben.

Auf­ga­ben­stel­lungen können durch Zufalls­zahlen variabel gestaltet werden. Dabei können Neben­be­din­gungen ange­geben werden, die bei­spiels­weise die Ganz­zah­lig­keit der Lösung sicher­stellen. So können Stu­die­rende gleiche Auf­gaben mit ver­schie­denen Werten bear­beiten. Inso­fern mil­dern diese Auf­gaben den „Aus­wen­dig­lern­ef­fekt“, bieten aber einen kon­stanten Schwierigkeitsgrad.

Die zen­trale Her­aus­for­de­rung bei diesen Fra­ge­typen ist die Struk­tu­rie­rung der Auf­gabe und des Lösungs­wegs. Viele Para­meter können dabei direkt vom Leh­renden ein­ge­stellt werden.

Hier finden Sie die Stack-Demo in ILIAS:

http://bit.ly/1PBN7pO (Login erforderlich)

 

IT–INFO

Ein Stu­dium und die Lehre will gut orga­ni­siert sein. Dabei helfen die Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gien der Hoch­schule Wismar. Sie bieten Inter­net­zu­griff, Soft­ware, E-Mail, Lern­platt­formen und vieles mehr.

Ohne Zugangs­daten geht dabei nichts. Die soge­nannte Rechen­zen­trums­ken­nung ist für jedes web­ba­sierte Angebot der Hoch­schule erfor­der­lich. Diese wird für alle Hoch­schul­mit­glieder auto­ma­tisch gene­riert und kann bei den Mit­ar­bei­te­rInnen des Rechen­zen­trums abge­holt werden. Das Pass­wort und einige andere Ein­stel­lungen können unter
ums.hs-wismar.de geän­dert werden.

Mit den Zugangs­daten erhält man Zugriff auf das WLAN-Netz der Hoch­schule. Edu­roam bietet nicht nur in auf dem Campus in Wismar schnellen und sicheren Inter­net­zu­gang son­dern auch an vielen Lehr– und For­schungs­ein­rich­tungen in einem welt­weiten Ver­bund. Einmal instal­liert, meldet sich das End­gerät auto­ma­tisch an, wenn ein Eduroam-Netzwerk in der Nähe ist – egal ob in Wismar, Ros­tock, Tokio. Ein­rich­tungs­an­lei­tungen gibt es unter wiki.rz.hs-wismar.de.

Mit der Imma­tri­ku­la­tion erhalten alle Stu­die­renden eine Hochschul-E-Mail-Adresse. Dieser sichere E-Mail Dienst wird für den hoch­schul­in­ternen Schrift­ver­kehr ver­wendet. Wei­tere Infor­ma­tionen unter: myoffice.hs-wismar.de

Mit LSF können Stu­dien– und Prü­fungs­be­schei­ni­gungen abge­fragt werden. Zudem kann man sich für Prü­fungen oder das nächste Semester anmelden. lsf.hs-wismar.de

Stud.IP ist die zen­trale Ver­wal­tungs­platt­form für Lehr­ver­an­stal­tungen, auf der man sich in Semi­nare ein­tragen und aktu­elle Ter­mine und Auf­gaben ein­sehen kann. studip.hs-wismar.de

ILIAS unter­stützt die Lehre der Dozenten mul­ti­me­dial. Auf dieser E-Learning-Plattform werden unter anderem Lern­mo­dule, Selbst­tests, Videos und Wikis bereit­ge­stellt. ilias.hs-wismar.de

Der PC-Support wird einmal pro Woche ange­boten. Bitte melden Sie sich kurz vorher an, schil­dern Sie knapp Ihr Pro­blem und ver­ein­baren Sie einen Support-Termin.
pc-support@hs-wismar.de

Das Soft­ware Angebot der Hoch­schule Wismar besteht unter anderem aus Citavi, Sophos Anti­vi­ren­soft­ware und Win­dows Dream­s­park. Citavi ist eine Soft­ware zum Lite­ratur– und Wis­sens­ma­nage­ment. Win­dows Dream­s­park ist ein Ser­vice von Micro­soft, wor­über Ange­hö­rige der Hoch­schule Wismar Anwen­dungs­soft­ware und Betriebs­sys­teme kos­tenlos beziehen können. Dieses Angebot gilt aus lizenz­recht­li­chen Gründen nicht für die Fakultät Gestaltung.

Die hier dar­ge­stellten IT-Dienste werden Ihnen durch das Rechen­zen­trum zur Ver­fü­gung gestellt. Das E-Learning-Zentrum berät Sie gern zur Nut­zung dieser sowie zu den Mög­lich­keiten des digi­talen Leh­rens und Ler­nens. Dazu zählt die Ver­wen­dung der Lern­platt­formen, das Aus­wählen der geeig­neten Lern­tools oder Gestal­tungs­tipps für Prä­sen­ta­tionen.
hs-wismar.de/elearning

 

Didaktik an unserer Hochschule

Vom 5. bis 7. Mai 2015 fanden die 3. Didak­tik­tage der Hoch­schule Wismar statt, die in diesem Jahr in die erste CampusErleben-Woche inte­griert waren. Diese bot neben dem didak­ti­schen Pro­gramm auch etliche stu­den­ti­sche Ver­an­stal­tungen sowie Akti­vi­täten des Robert-Schmidt-Instituts der Hoch­schule Wismar.

Das Pro­gramm der 3. Didak­tik­tage war aber­mals sehr viel­seitig und wid­mete sich sowohl all­ge­mein– als auch fach­di­dak­ti­schen Themen. Als High­lights sind zum einen die Keynotes von Jörn Loviscach („Lehren ist unmög­lich. Ver­su­chen wir’s trotzdem.“) und Chris­tian Wil­lems („Kom­pe­tenz­ori­en­tie­rung – in meiner Lehre?“) zu nennen. Zum anderen war der
2. Sci­ence Slam ein wie­derum äußerst beliebter Pro­gramm­punkt. Stu­den­ti­sche Teil­nehmer, aber auch „slam­mende“ Mit­ar­beiter und Pro­fes­soren boten jede Menge Wis­sen­schaft in unter­halt­samer Form, wäh­rend die Zuschauer im über­füllten Mul­ti­me­dia­zen­trum für tolle Stim­mung sorgten. Ein­hel­lige Mei­nung der aktiven und pas­siven Teil­nehmer war, dass der
Sci­ence Slam zu einer festen Insti­tu­tion an unserer Hoch­schule werden sollte.

Die Workshop-Angebote waren wie in den Vor­jahren breit gefä­chert und spannten ein weites Feld von mathe­ma­ti­scher Fach­di­daktik über schnelle Rezepte für stu­den­ti­sche Moti­vie­rung bis hin zu lehr­me­tho­di­schen Fragen bei Entwurfsprojekten.

Erst­malig wurden im Rahmen dieser Woche die stu­den­ti­schen Lehr­preise durch den AStA und den Pro­rektor für Bil­dung ver­geben. In herz­li­chen Lau­da­tionen wurden Prof. Kiel (Fakultät für Wirt­schafts­wis­sen­schaften), Prof. Latz (Fakultät für Inge­nieur­wis­sen­schaften) und
Prof. Kath­mann (Fakultät Gestal­tung) von stu­den­ti­schen Ver­tre­tern der jewei­ligen Fakul­täten für ihre beson­ders gute Lehre geehrt.

Das Gesamt­pro­gramm der Didak­tik­tage stiefl auch in diesem Jahr bei den Teil­neh­mern auf ein durchweg posi­tives Echo, die viel­fach den Wunsch nach einer Fort­füh­rung des didak­ti­schen Ange­botes äußerten. Den­noch waren einige Ver­an­stal­tungen nur dürftig besucht, was zum Teil sicher­lich darin begründet liegt, dass Kolleg_innen Ter­min­pro­bleme auf­grund der par­allel regulär statt­fin­denden Lehr­ver­an­stal­tungen hatten. Gegen­wärtig laufen Dis­kus­sionen, wie die Zukunft des Didak­tik­pro­gramms an der Hoch­schule Wismar aus­sehen könnte. Gerade in Anbe­tracht der Tat­sache, dass die Didaktik derzeit über­wie­gend vom ehren­amt­li­chen Enga­ge­ment der Initia­tiv­gruppe Didaktik getragen wird, muss über geeig­nete For­mate sowie zukünf­tige struk­tu­relle Rah­men­be­din­gungen nach­ge­dacht werden, um die Dau­er­haf­tig­keit dieses wich­tigen Pro­fil­ele­ments unserer Hoch­schule zu sichern.

CampusErleben – Rückblick

„Cam­pusEr­leben“ – 4. bis 8. Mai 2015 – das hieß eine Woche lang viel­fäl­tige Ver­an­stal­tungs­an­ge­bote der Hoch­schule Wismar nutzen zu können. Vier ganz unter­schied­liche, jähr­lich statt­fin­dende Groß­ver­an­stal­tungen konnten in diesem Jahr gebün­delt erlebt werden: die Didak­tik­tage, die Fir­men­kon­takt­börse „StuWi“, die Cam­pus­Woche (mit stu­den­ti­schen Gre­mi­en­wahlen und Band­con­test) sowie der Hoch­schul­in­fotag „Campus Ahoi!“.

Viel dabei am Anfang Mai!

Die Orga­ni­sa­toren der Hoch­schule Wismar:

+ Initia­tiv­gruppe Didaktik
+ Robert-Schmidt-Institut
+ All­ge­meiner Stu­die­ren­den­aus­schuss
+ Öffentlichkeitsarbeit

www.hs-wismar.de/campuserleben

360°-Aufnahmen – Interaktive Labore

360_Lab_Screenshot3

Screen­shot eines 360°– Labor Pro­to­typen mit Inhaltsfenster

Inter­ak­tive Labore

Die Lehre wird immer mehr durch digi­tale Medien unter­stützt und ergänzt. Durch das E-Learning-Zentrum der Hoch­schule Wismar werden in Zukunft auch Labore digi­ta­li­siert und durch digi­tale Ele­mente ange­rei­chert werden.

Didak­ti­scher Mehrwert

Durch die Digi­ta­li­sie­rung der Labore wird das sonst beschränkt zugäng­liche Labor jeder­zeit begehbar. Dadurch können sich Stu­die­rende besser auf Labor­prak­tika und die damit ver­bun­denen Testate vor­be­reiten. Ande­rer­seits werden durch die Ein­bin­dung von Stud.IP und ILIAS beste­hende Platt­formen genutzt, um das Selbst­stu­dium zu unter­stützen und ggf. offene Fragen zu beant­worten. Der Mehr­wert der inter­ak­tiven Labore liegt vor allem im Abbau von mög­li­chen fach­li­chen und räum­li­chen Hemm­schwellen.
Neben dieser Unter­stüt­zung des Selbst­stu­diums daheim, können die Inhalte auf den Lern­platt­formen auch in den realen Laboren genutzt werden. Durch QR-Codes können bei­spiels­weise mit­tels Augmented-Reality-Anwendungen  kurze Anlei­tungen und wich­tige Hin­weise zur Arbeits­si­cher­heit für mobile End­ge­räte zur Ver­fü­gung gestellt werden.

Tech­ni­sche Umsetzung

Um die Labore tech­nisch umzu­setzen, wurden mit dem Equip­ment des E-Learning-Zentrums und des MMZ (u.a. einem Nodal­punkt­ad­apter für die 360°-Aufnahmen) Bilder erstellt und mit­tels Pano2VR zu Pan­oramen ver­ar­beitet. Anschlieflend wurde ein Frame­work ent­wi­ckelt, mit dem es mög­lich ist, die Pan­oramen per Content-Management-System mit Inhalten zu füllen, so dass Leh­rende ihre Inhalte selbst nach­träg­lich bear­beiten können. Bei der Ent­wick­lung wurde großer Wert auf offene Stan­dards gelegt. So kann jedes HTML5-fähige Gerät auf die inter­ak­tiven Labore zugreifen.

Zukunft

Neben der Doku­men­ta­tion der DIA ist das tech­ni­sche Frame­work auch zur Umset­zung eines inter­ak­tiven Cam­pus­rund­gangs ein­ge­setzt worden. Geplant ist die 360°-Umsetzung wei­terer Labore der Hoch­schule, die über Blended-Learning-Formate mit der bis­he­rigen Lehre kom­bi­niert werden.

360° Camusrundgang

Wiese2Wiese2Unseren Wis­marer Campus jeder­zeit online erkunden

Unseren Wis­marer Campus jeder­zeit online erkunden – mit dem 360°-Rundgang wird das mög­lich. Über die Steue­rung können der Cam­pus­plan und alle wich­tigen Anlauf­punkte von Stu­die­renden und Gästen auf­ge­rufen werden. Das 360°-Rundgang-Projekt wurde maß­geb­lich von zwei Stu­denten der Fakultät Gestal­tung ent­wi­ckelt, die als stu­den­ti­sche Hilfs­kräfte des E-Learning-Zentrums bereits die Jah­res­au­stel­lung DIA der Fakultät Gestal­tung im Jahr 2013 als vir­tu­elle Aus­stel­lung begehbar gemacht haben. Gemeinsam mit dem Bereich der Öffent­lich­keits­ar­beit und mit dem E-Learning-Zentrum wurde der 360°-Campus-Rundgang geplant, ent­wi­ckelt und umgesetzt.

Markus_Simon

Markus Dittrich und Simon Herr­mann, stu­den­ti­sche Hilfs­kräfte des E-Learning-Teams, haben den 360°-Campusrundgang maß­geb­lich umge­setzt.
Dafür bedanken wir uns recht herzlich.

Neues Trainingsangebot – Video2brain

Software-Tutorials für alle

Ab sofort können alle Hoch­schul­an­ge­hö­rige die Trai­nings­platt­form Video2Brain kos­tenlos nutzen. Video2Brain bietet ein breites Spek­trum an Video­tu­to­rials. Neben Erklär­vi­deos für Stan­dard­soft­ware wie Micro­soft Office gibt es auch ein viel­fäl­tiges Angebot für pro­fes­sio­nelle Soft­ware wie Adobe Pho­to­shop, Pre­miere Pro, AutoCAD und Mathe­ma­tica. Auflerdem gibt es Schu­lungen für Soft Skills wie zum Bei­spiel Prä­sen­ta­ti­ons­tech­niken, selbst­be­wusstes Auf­treten und Ver­hand­lungs­füh­rung.
Um auf das Angebot zugreifen zu können, gehen Sie auf den nach­fol­genden Link:
https://www.video2brain.com/de/edu-login

Wählen Sie anschlieflend die Hoch­schule Wismar aus und melden sich mit Ihrem Hochschul-Login an. Sie erhalten Ihren indi­vi­du­ellen Trai­nings­be­reich und können auf das breite Angebot  zugreifen. Wir wün­schen Ihnen viel Spaß beim Ent­de­cken und Weiterbilden!

ILIAS und Stud.IP — neue Versionen — neues Design

Bildschirmfoto 2015-10-09 um 09.34.45

Zum Beginn des Win­ter­se­mes­ters 2015/2016 hat das E-Learning-Zentrum ILIAS in der neusten Ver­sion ver­öf­fent­licht. Stud.IP befindet sich zur Zeit noch in der Umge­stal­tungs– und Test­phase und wird vor­raus­sicht­lich in den Win­ter­se­mes­ter­fe­rien 2016 eben­falls in der neusten Ver­sion auf den Pro­duk­tiv­server umziehen. Beide Platt­formen haben in tech­ni­scher Hin­sicht einen großen Fort­schritt gemacht, der den Nut­zungs­kom­fort deut­lich erhöht. Bei ILIAS ist zum Bei­spiel die ehe­mals eigen­stän­dige E-Klausurentwicklung in das Stan­dard­system ein­ge­flossen. So sind viele Mög­lich­keiten dazu­ge­kommen, kom­plexe Prü­fungs­sze­na­rien anzu­legen. Für Mathe­ma­tiker beson­ders inter­es­sant ist dabei der Stack-Fragetyp – siehe Artikel Stack-Fragen für ILIAS. Zudem hat das E-Learning-Team die Lay­outs stark über­ar­beitet, sodass die Platt­formen nun im gewohnten Cor­po­rate Design der Hoch­schule erscheinen und für mobile End­ge­räte opti­miert sind.

Ein beson­derer Dank gilt Maria Tonn für die Gestal­tung der Icons und Jonas Schauss für die Anpas­sung des Stylesheets.

Offen für alle: OER und MOOCs

Zwei grofle Trends werden im Bereich E-Learning gegen­wärtig intensiv dis­ku­tiert: Open Edu­ca­tional Resources (OER) und Mas­sive Open Online Courses (MOOCs). Beide Trends tragen das Wort „open“ im Namen, was auf ihren offenen Cha­rakter ver­weist: Wissen ist dem­nach keine Ware, son­dern ein All­ge­meingut, das vor allem durch social media (teilen, anno­tieren, kol­la­bo­rieren) getragen wird. OER sind frei ver­wend­bare und anpass­bare Lern­ma­te­ria­lien (z.B. Arbeits­blätter, Prä­sen­ta­tionen, Videos oder ganze Lern­kurse). Durch die Ein­bin­dung von offenen For­maten und social media wird gleich­zeitig auch ein Qua­li­täts­ma­nage­ment eta­bliert, das durch Peer-Review-Verfahren und gegen­sei­tige Feh­ler­kor­rek­turen die Qua­lität der Mate­ria­lien stetig ver­bes­sert. MOOCs dagegen sind ein hete­ro­genes didak­ti­sches Arran­ge­ment, in dem Ler­nende die Mög­lich­keit haben, etwas über ein­füh­rende Themen frei zu lernen oder sich durch Aus­tausch mit anderen Ler­nenden Impulse zu holen. Dazu werden bei­spiels­weise Videos, Quizzes und klei­nere Pro­jekt­ar­beiten ein­ge­setzt. Auf­grund der groflen Teil­neh­mer­zahlen ist die per­sön­liche Betreuung jedoch gering, so dass die Abbre­cher­quoten relativ hoch sind. Trotz dieser Pro­bleme zeigen die beiden Trends, welche Mög­lich­keiten sich für das Lehren und Lernen mit Medien durch offe­nere For­mate bieten.

http://open-educational-resources.de/16/
https://mooin.oncampus.de/

Horizon Report 2015

Der Horizon Report stellt wie jedes Jahr die Trends für die digital unter­stützte Lehre für die nächsten Jahre vor. Die Themen Blended Learning und Flipped Class­room sind neben dem großen Thema „Learning Ana­lytics“ wich­tige Trends für die Zukunft der Lehre.

Hier geht es zu dem Horizon Report:

Hier geht es zum aktu­ellen Horizon Report.

E-Learning-Frühstück

News

Neue Ver­an­stal­tung des E-Learning-Zentrums

Das E-Learning-Team der Hoch­schule Wismar ver­an­staltet seit dem Win­ter­se­mester 2014 für alle Hoch­schul­an­ge­hö­rige einmal im Monat ein E-Learning-Frühstück. Treff­punkt ist die Mensa auf dem Wis­marer Campus. Mit diesem maximal 60-minütigen Format soll der infor­melle Aus­tausch zum Thema E-Learning geför­dert werden, indem bestimmte Themen näher vor­ge­stellt sowie Pro­bleme und Mög­lich­keiten bespro­chen werden.

Auf dem Spei­se­plan stehen Themen wie Videos in der Lehre, Flipped Class­room, Lern­platt­formen, Blended-Learning-Szenarien, kol­la­bo­ra­tives Schreiben oder der Ein­satz von Adobe Con­nect. Bereits dis­ku­tiert wurden Urhe­ber­recht in der Lehre, Videos in der Lehre, Gami­fi­ca­tion, Game based Learning, kom­pe­tenz­ori­en­tiertes Prüfen und Ein-und Aus­blicke in Stud. IP und ILIAS. Für die Teil­nehmer ergaben sich neue Ein­drücke und Anwen­dungs­sze­na­rien im E-Learning-Bereich.
Bera­tend und unter­stüt­zend stellt das E-Learning-Team Kon­zepte und Tech­no­lo­gien vor und gibt Auf­schluss dar­über, welche Anwen­dungen für spe­zi­elle Bereiche sinn­voll sind. Herz­lich ein­ge­laden sind alle, die gemeinsam mit dem E-Learning-Team über Ideen dis­ku­tieren, aktu­elle Arbeits­an­sätze vor­stellen, Partner suchen, sich von anderen Pro­jekten inspi­rieren lassen oder ein­fach ein paar Fragen los­werden möchten.
Das E-Learning Team lädt Sie herz­lich zu allen fol­genden E-Learning-Frühstücken in die Mensa der Hoch­schule Wismar ein und freut sich auf rege Beteiligung.

www.hs-wismar.de/elearning

Grußwort von Prof. Dr. Jürgen Cleve

In der 3. Aus­gabe des E-Learning-Newsletters behan­deln wir erneut aktu­elle Trends im
E-Learning und gehen auf spe­zi­elle Ange­bote des E-Learning-Zentrums ein. 360°-Aufnahmen in Laboren, Video-to-Brain-Schulungen, inter­ak­tive Lern­vi­deos und die Erneue­rung der Lern­platt­formen ILIAS und Stud.IP sind einige der Themen, die wir Ihnen in dieser Aus­gabe von eLe­arning aktuell prä­sen­tieren möchten.

Dieser News­letter soll Ihnen zugleich einen Ein­blick in die täg­liche Arbeit des E-Learning-Zentrums bieten und Sie herz­lich dazu ein­laden, die Ange­bote zu nutzen und sich in der didak­ti­schen Anwen­dung der ver­schie­denen Tech­no­lo­gien beraten zu lassen.

Unser Pro­jekt zur Eta­blie­rung eines E-Learning-Zentrums an der Hoch­schule Wismar begann im Jahr 2011. Das in diesen Jahren auf­ge­baute, viel­fäl­tige Spek­trum, die ent­stan­denen Struk­turen und Service-Angebote erstre­cken sich in alle Bereiche der Hoch­schule. Unsere Pro­jekt­gruppe hat dabei die gesamte Palette von medi­en­di­dak­ti­schen Kon­zepten über die Erstel­lung von Con­tent bis hin zu rein tech­ni­schen Dienst­leis­tungen im Profil. Unserer Ansicht nach ist die breite Betrach­tung des Themas E-Learning in Kom­bi­na­tion mit didak­ti­schen Modellen und Methoden der Schlüssel zum Erfolg. Mit diesem Kon­zept stehen wir nicht allein da. Diese Ver­knüp­fung wird sowohl in der Lite­ratur als auch auf den E-Learning-Fachkonferenzen als essen­tiell für den erfolg­rei­chen und gewinn­brin­genden Ein­satz von E-Learning-Komponenten in der Lehre gesehen.

Lassen Sie uns auch wei­terhin gemeinsam diesen Weg beschreiten und durch inno­va­tive E-Learning-Konzepte die Qua­lität der Lehre sichern und ver­bes­sern. Prof. Dr. Jürgen Cleve

 

 

Besuchen Sie uns!

E-Learning-Zentrum an der Hoch­schule Wismar

Am E-Learning-Zentrum können Sie sich zu den Mög­lich­keiten digi­talen Leh­rens und Ler­nens an der Hoch­schule Wismar infor­mieren, um diese für das Stu­dium zu nutzen. Wei­ter­lesen

Ankündigungen

Didak­ti­sche Workshops

„Hand­lungs­ori­en­tiertes Lehren und Prä­sen­tieren“ und „Stoff redu­zieren und Inhalte strukturieren“.

Refe­rentin: Frau Dr. Bet­tina Ritter-Mamczek

(http://www. splendid-akademie.de)

Termin: im Rahmen der Didak­tik­tage 3. bis 5. Juni 2014, kurze inhalt­liche Infor­ma­tionen in Stud.IP® unter „Didaktik-Forum>Dateien>Hochschuldidaktische Work­shops im WS 2013/14″

Anmel­dung: im Rahmen der Anmel­dung zu den Didaktiktagen

Kon­takt: Prof. Dr. Anton Hahne anton.hahne@hs-wismar.de

Didak­tik­tage 2014

Termin: 3. bis 5. Juni 2014
Aktu­elle Infor­ma­tionen unter http://www.hs– wismar.de/didaktik.

Wün­sche?

Haben Sie Bedarf an einem spe­zi­ellen Workshop-Thema? Dann teilen Sie uns dies bitte kurz per Mail mit: elearning@hs-wismar.de

Geben Sie auch gerne Hin­weise auf kon­krete Frage– und Problemstellungen.

Kopf_2

 

 

PELA-Trailer

Beratung und Weiterbildung

E-Learning-Seminar

Das E-Learning-Zentrum gestaltet in diesem Win­ter­se­mester gemeinsam mit Prof. Dr. Antje Düs­ter­höft ein Seminar zum Thema E-Learning für Stu­die­renden der Mul­ti­me­dia­technik und der Wirt­schafts­in­for­matik. Gegen­stand des Semi­nars sind alle Bereiche des elek­tro­ni­schen Ler­nens, die von den Stu­die­renden theo­re­tisch und prak­tisch bear­beitet werden: Learning-Management-Systeme, Con­tent Erstel­lung und Design, E-Klausuren sowie Chancen und Grenzen der Tech­no­lo­gien im Hoch­schul­alltag. Das Team möchte dieses Seminar in Zukunft für alle Stu­den­tinnen und Stu­denten öffnen, denn E-Learning ist zum einen ein inter­dis­zi­pli­näres Fach­ge­biet, und zum anderen hat jede Fach­dis­zi­plin andere didak­ti­sche Bedürfnisse.

ILIAS® — Workshop

Im Oktober 2013 fand im E-Learning-Zentrum der Hoch­schule Wismar ein Grund­la­gen­work­shop zu ILIAS® statt. Der Work­shop wurde von vielen inter­es­sierten Dozen­tinnen und Dozenten sowie stu­den­ti­schen Hilfs­kräften besucht. In der Abschluss­dis­kus­sion wurde von vielen der Wunsch nach Ver­an­stal­tungen zu spe­zi­ellen Anwen­dungen von ILIAS® geäu­ßert. Ent­scheiden Sie mit, wel­ches Thema im Fokus des nächsten Work­shops steht: www.hs-wismar.de/elearning/.
Hier finden Sie auch die aktu­ellen Ter­mine. Zur Zeit wird die neue Ver­sion von Stud.IP® getestet. Sobald diese in Dienst geht, wird das E-Learning-Zentrum eine Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung durch­führen. Auch diesen Termin geben wir über die Web­site bekannt.

Elektronische Medien und Werkzeuge in der Hochschullehre

Aus­ge­wählte Ergeb­nisse der Lehrendenbefragung

Viel­leicht erin­nern Sie sich … Im November letzten Jahres wurde, im Rahmen des Qua­li­täts­pakt Lehre-Projektes „Mul­ti­me­diale Lehr– und Lern­formen zur Qua­li­täts­ver­bes­se­rung und Ver­net­zung der Aus– und Wei­ter­bil­dung in Prä­senz– und Fern­stu­di­en­gängen“, eine Befra­gung der Leh­renden der Hoch­schule Wismar zum Thema elek­tro­ni­sche Medien und Werk­zeuge in der aktu­ellen Hoch­schul­lehre sowie zum hoch­schul­ei­genen E-Learning-Zentrum durch­ge­führt. An dieser Stelle möchten sich das Qua­li­täts­ma­nage­ment für Stu­dium und Lehre und das E-Learning-Zentrum der Hoch­schule Wismar bei allen Teil­neh­mern der Befra­gung herz­lich bedanken. Durch Ihre Mit­hilfe können wir nicht nur den Pro­jekt­ver­lauf doku­men­tieren, son­dern auch das Leis­tungs– und Ser­vice­an­gebot des E-Learning-Zentrums opti­mieren und damit die Ver­bes­se­rung der Qua­lität in Stu­dium und Lehre unter­stützen. Wir möchten Ihnen nun einige aus­ge­wählte Ergeb­nisse der Befra­gung vor­stellen. Der Schwer­punkt liegt auf dem Angebot an elek­tro­ni­schen Medien und Werk­zeugen durch die Leh­renden der Hoch­schule Wismar sowie ihrem Bedarf an Infor­ma­tionen und Wei­ter­bil­dungs­maß­nahmen bezüg­lich elek­tro­ni­scher Medien und Werk­zeugen. Mit einer Teil­neh­mer­zahl von 101 Per­sonen und einer Gesamt­rück­lauf­quote von 28,9% ist die Befra­gung erfolg­reich ver­laufen. Die fakul­täts­be­zo­gene Zusam­men­set­zung der Teil­nehmer der Befra­gung ent­spricht dabei im Wesent­li­chen der fakul­täts­be­zo­genen Zusam­men­set­zung der Leh­renden an der Hoch­schule Wismar (Abb.1).

 

Abb1

Abb. 1 — Fakul­täts­zu­ge­hö­rig­keit der Befragungsteilnehmer

Fast alle Teil­nehmer der Befra­gung (97%) beant­wor­teten die Frage zum eigenen Angebot an elek­tro­ni­schen Medien und Werk­zeugen in der Hoch­schul­lehre (Abb. 2).

 

Abb2

Abb. 2 — Angebot elek­tro­ni­scher Medien und Werk­zeuge in der Hochschullehre

Die Ergeb­nisse zeigen, dass die Leh­renden bereits eine Viel­zahl an elek­tro­ni­schen Medien und Werk­zeugen anbieten. Beson­ders häufig werden dabei digi­tale Skripte sowie Kalender und Ankün­di­gungen in die Lehr­ver­an­stal­tungen ein­ge­bunden. Gleich­zeitig wird deut­lich, dass das Angebot und der Ein­satz elek­tro­ni­scher Medien und Werk­zeuge ein dyna­mi­scher Pro­zess ist. So planen 95% der Leh­renden, mit­tel­fristig ihr Angebot an elek­tro­ni­schen Medien und Werk­zeugen in ihren Lehr­ver­an­stal­tungen aus­zu­bauen und zu erwei­tern. Die Wün­sche und Vor­stel­lungen bezüg­lich des eigenen Ange­bots zielen dabei haupt­säch­lich in Rich­tung der elek­tro­ni­schen Medien und Werk­zeuge, die der eigen­stän­digen und unab­hän­gigen (zeit­lich und ört­lich) Erar­bei­tung von Sach­ver­halten dient. Dazu gehören die Online-Tests/Online-Selbsttests, Online-Übungen/Online-Hausaufgaben und die Pod­casts und Video­auf­zeich­nungen (Abb. 3).

 

Abb3

Abb. 3 — Mit­tel­fris­tige Pla­nung für den Ein­satz elek­tro­ni­scher Medien und Werk­zeuge durch Leh­rende (Mehrfachantworten)

Auch mobile Anwen­dungen wie z.B. Apps wurden als aktu­elle Trends erkannt und in die Pla­nung  ein­be­zogen. Ein Thema, wel­ches nicht an Aktua­lität ver­loren hat, ist die Erstel­lung und das Angebot digi­taler Skripte. Für den Ausbau und die Modi­fi­zie­rung des aktu­ellen Ange­bots wün­schen sich laut Umfrage 50% der Leh­renden Infor­ma­tionen und Wei­ter­bil­dungs­maß­nahmen zu diesem Thema. Infor­ma­tionen und Work­shops werden dabei gene­rell für alle ange­ge­benen elek­tro­ni­schen Medien und Werk­zeuge gewünscht, jedoch in unter­schied­li­chem Umfang. Infor­ma­ti­ons­ma­te­rial zu den Themen digi­tale Skripte, Online-Übungen/-Hausaufgaben und Online-Tests/Online-Selbsttests, Blogs/E-Portfolio, Pod­casts und Video­auf­zeich­nungen sowie E-Klausuren sind beson­ders gefragt. Im Bereich der Work­shops gibt es viele Inter­es­sierte für die Themen Online-Übungen/-Hausaufgaben und Online-Tests/Online-Selbsttests, Blogs/E-Portfolio sowie Pod­casts und Video­auf­zeich­nungen (Abb. 4).

 

Abb4

Abb. 4 — Bedarf an Infor­ma­tionen und Work­shops (Mehrfachantworten)

Viele Leh­rende haben Inter­esse an Infor­ma­tionen und Wei­ter­bil­dungs­an­ge­boten zu Themen, die im engen Zusam­men­hang mit der Erstel­lung und Nut­zung von elek­tro­ni­schen Medien und Werk­zeuge stehen. Die Ergeb­nisse der Befra­gung zeigen, dass ein beson­deres Inter­esse an den Themen Medi­en­di­daktik und Platt­formen besteht (Abb. 5).

Abb5

Abb. 5 — Inter­esse an wei­teren Themen (Mehr­fach­ant­worten)

Ihre Wün­sche und Anre­gungen haben wir bereits auf­ge­griffen und im Oktober dieses Jahres Workshops/Seminare zu ILIAS® und Adobe® Cap­ti­vate® ange­boten. Wei­tere Hin­weise und Ankün­di­gungen zu Work­shops und Wei­ter­bil­dungs­maß­nahmen finden Sie im News­letter und auf www.hs-wismar.de/elearning. af

BMBF_CMYK_Gef_L

Der Hoch­schul­pakt (HSP) ist ein För­der­pro­gramm des Bun­des­mi­nis­te­riums für Bil­dung und Forschung.

Studierende im Dialog: Wismar — Mexiko-Stadt


SANYO DIGITAL CAMERA
•Wismar
Pfeil_1
Mexiko-Stadt 
Mexiko_rund

Mal eben nach Mexiko fliegen zur Pro­jekt­be­spre­chung, das geht nicht. Dank der Video­kon­fe­renz­technik im Mul­ti­me­dia­zen­trum ist das aber auch gar nicht nötig. Im Wahl­pflicht­modul „Design for Wheel­chair Users“ von Prof. Cor­nelia Hent­schel, Fakultät Gestal­tung, und ihren mexi­ka­ni­schen Kol­legen von der Uni­ver­sidad Nacional Auto­noma de México wird via Kamera, Mikrofon und Beamer an beiden Partner-Hochschulen gleich­zeitig unter­richtet. Pro­dukte für die spie­le­ri­sche Inter­ak­tion zwi­schen Wheel­chair Usern und Non-Handicapped sollen ent­wi­ckelt werden. Beson­ders inter­es­sant sind die stu­den­ti­schen Pro­jekt­prä­sen­ta­tionen der deutsch-mexikanisch gemixten Teams. Die Stu­die­renden arbeiten über die halbe Erde hinweg via Internet eng  zusammen und müssen so ihre Recherche-Ergebnisse abstimmen, Brain­stor­ming bespre­chen, gemein­same Ent­wurfs­kon­zepte ent­wi­ckeln und dann allen anderen – natür­lich in eng­li­scher Sprache – hüben wie drüben simultan ihre Ergeb­nisse vor­stellen, um gleich anschlie­ßend das Feed­back der Pro­fes­soren von beiden Seiten in der Video­kon­fe­renz zu hören. So klein ist die Welt! Bereits seit 2011 führt Frau Prof. Hent­schel inter­na­tio­nale koope­ra­tive Ent­wurfs­pro­jekte mit der UNAM in Mexiko-Stadt durch, um die in der pro­fes­sio­nellen Praxis heute übliche inter­na­tio­nale Pro­jekt­be­ar­bei­tung in der Lehre zu erproben und als neue Lehr­form an der Hoch­schule Wismar ein­zu­führen. Ziel ist „Inter­na­tio­na­liza­tion at home“. Unter­stützt werden die Pro­jekte auch vom DAAD im Rahmen des ISAP-Austauschprogramms. jd

 

E-Learning–Anwen­dungen wie Live-Konferenzen gehören heute für viele Stu­die­rende zum Alltag.

 

ILIAS® weltweit

Lg_ILIAS_4_solo_vektor_09

Der Fern­stu­di­en­kurs „Archi­tec­tural Lighting and Design Manage­ment“, unter der Lei­tung von Prof. Dr. Thomas Röm­hild, ver­wendet ILIAS®, um die welt­weit ver­streuten Stu­die­renden zu ver­netzen. Mit dem Auf­ga­ben­bau­stein werden Abga­be­ter­mine ver­bind­lich gesetzt und Feed­back gegeben. Außerdem können die Stu­die­renden ihre Erfah­rungen und Pro­jekte auch unter­ein­ander austauschen.

Lernjournale

Lg_ILIAS_4_solo_vektor_09ILIAS® ist die zen­trale Lern­platt­form der Hoch­schule Wismar, und wird in Koope­ra­tion mit der Uni­ver­sität Ros­tock zur Ver­fü­gung gestellt.

Ange­wandte Softs­kill­ver­mitt­lung be­treibt in diesem Win­ter­se­mester Prof. Dr. Anton Hahne mit seinen Stu­die­renden. Auf der Platt­form ILIAS® werden die Stu­die­renden auf­ge­for­dert, Lern­jour­nale zu führen. Dazu wird der Blog-Baustein von ILIAS® ver­wendet. In 16 Gruppen auf­ge­teilt, erstellen im Laufe des Semes­ters rund 250 Stu­die­rende der Betriebs­wirt­schaft auf diese Weise Lern­jour­nale, die von Herrn Hahne und seinen 8 stu­den­ti­schen Hilfs­kräften gelesen und bewertet werden. In den Lern­jour­nalen beant­worten die Stu­die­renden wöchent­lich Fragen zu ihrem Lern­fort­schritt. Dabei steht die Refle­xion des eigenen Stu­dier­ver­hal­tens und der Selbst­or­ga­ni­sa­tion im Vor­der­grund. Die lau­fende Kon­trolle der gelernten Inhalte ist mehr ein Neben­ef­fekt, wichtig aller­dings für die schnelle Ein­schät­zung, welche Inhalte „ange­kommen“ und wo viel­leicht noch Ergän­zungen erfor­der­lich sind.

Campus Open Air

Campus1.preview

Im Auf­trag des AStA hat das
E-Learning-Zentrum das dies­jäh­rige Campus Open Air gefilmt und in einem Video­clip zusam­men­ge­fasst. Außerdem haben spek­ta­ku­läre 360°-Bilder die Stim­mung fest­ge­halten. So kann man auch nach dem Gig noch ein Bad in der Menge nehmen. Zusammen mit dem Multimedia-Zentrum ver­fügen wir über moderne Technik und viel­fäl­tige Kennt­nisse zur Video– und Audio-Produktion. Wenn Sie ein Pro­jekt doku­men­tieren oder gestalten möchten, beraten wir Sie gern. jd

• hier der Link zum Video

https://video.hs-wismar.de/videos/video/275/

Orange_Pfeil
Einen herz­li­chen Dank an Simon Her­mann   und Markus Dittrich, die maß­geb­lich diese beiden Pro­jekte gestaltet haben.
 

DIA’13 — 360°

Mit detail­rei­chen, hoch­auf­ge­lösten Bil­dern hat das E-Learning-Zentrum die DIA’13 doku­men­tiert und auch nach dem Aus­stel­lungs­wo­chen­ende begehbar gemacht. Außerdem wird dem­nächst der Campus auf diese Weise erkundbar prä­sen­tiert. Das E-Learning-Zentrum plant Auf­nahmen in Laboren und Werk­hallen, um die Stu­die­renden besser auf die dort statt­fin­dende Lehre vorzubereiten.

http://dia360.fg.hs-wismar.de/

Orange_Pfeil

 

Lernunterstützung mit Adobe Captivate®


Knoten
„Mist,schon wieder ver­rechnet! Aber wo liegt der Fehler?“

Es ist wohl kein Geheimnis, dass Bau­in­ge­nieure viel rechnen müssen. Ver­rechnet man sich, so ist es schwierig fest­zu­stellen, in wel­chem Zwi­schen­schritt man einen Fehler gemacht hat. Des­halb hat Prof. Dieter Glaner zusammen mit dem E-Learning-Zentrum eine Online-Rechenhilfe ent­wi­ckelt. Mit Adobe Cap­ti­vate® werden nun Auf­ga­ben­mo­dule erstellt, die zunächst das End­er­gebnis abfragen. Ist dieses falsch ein­ge­geben worden, so werden alle Zwi­schen­schritte abge­fragt. Werden dabei wie­derum Fehler gemacht, erscheint sofort jeweils die theo­re­tisch fun­dierte Hil­fe­stel­lung, und der Ler­nende hat wieder die Chance das rich­tige Ergebnis einzutragen.

Kernaufgabe Didaktik

drucksachen.indd

Im Rahmen des 1. Hoch­schuld­i­dak­tik­tages der Hoch­schule Wismar dis­ku­tierten über 100 Teil­neh­me­rinnen und Teil­nehmer aktu­elle Didaktik-Themen. Die Keynotes von Prof. Dr. Mari­anne Merkt und Herrn Dr. Tobias Thelen eröff­neten inhalt­lich den Didak­tiktag. Die beiden Gast­redner betonten die Wich­tig­keit einer pro­fes­sio­nellen Hoch­schuld­i­daktik und zeigten anschau­lich tech­ni­sche Mög­lich­keiten. Nach der Mit­tags­pause fanden dann vier ver­schie­dene Work­shops statt. Zu den Work­shops „Lern­café:
Akti­vie­rende Methoden“, „Medien in der Hoch­schul­lehre“ und „Feed­back in der Lehre“
waren alle Leh­renden und Mit­ar­beiter der Hoch–
schule Wismar ein­ge­laden. Als offene Dis­kus­si­ons­runde für Stu­die­rende, war der vom AStA und StuPa der Hoch­schule Wismar orga­ni­sierte, stu­den­ti­sche Work­shop gestaltet. Im Anschluss an die Work­shops wurden deren Inhalte und Ergeb­nisse in einer von Prof. Anton Hahne mode­rierten Abschluss­ver­an­stal­tung zusam­men­ge­fasst und mit den Teil­neh­mern des Hoch­schuld­i­dak­tik­tages diskutiert.

Lern­café: akti­vie­rende Methoden

didaktik115
didaktik155
didaktik112

Die Ziel­stel­lung des Work­shops war es, den Hoch­schul­leh­renden Anre­gungen und den Raum zu geben, sich über akti­vie­ren­de­Me­thoden aus­zu­tau­schen. Dies erfolgte mit Hilfe von Frau Prof. Mari­anne Merkt und Chris­to­pher Könitz an vier the­men­spe­zi­fi­schen Tischen, die die Teil­nehmer nach jeweils fünf­zehn­Mi­nuten wech­selten. Ins­be­son­dere am Tisch mit dem The­men­be­reich „Hin­der­nisse und Her­aus­for­de­rungen“ wurden ent­schei­dende Erkennt­nisse erar­beitet: Räume des Aus­pro­bie­rens, offe­nere Prü­fungs­ord­nungen und inter­dis­zi­pli­näre Vor­kurse waren nur einige der kon­struk­tiven Ideen, wie akti­vie­rende Methoden in die Lehre ein­fließen könnten. Die Teil­nehmer waren sich zudem einig, dass es regel­mä­ßige didak­ti­sche Ver­an­stal­tungen geben müsse, dass der Aus­tausch unter­ein­ander geför­dert (Stich­wort: „Stammtisch“/„Didaktikcafé“) und in kleinen inter­dis­zi­pli­nären Pro­jekten prak­tisch umge­setzt werden sollte.

Medien in der Hochschullehre

Im Work­shop Medien in der Hoch­schul­lehre wurden Tools und Soft­ware­lö­sungen vor­ge­stellt, die für alle Hoch­schul­an­ge­hö­rigen ver­fügbar sind und bereits in Lehr­ver­an­stal­tungen ein­ge­setzt werden. Nach einem kurzen Impuls­re­ferat von Ina Gray und Jakob Diel wurden vier Sta­tionen ange­boten, an denen sich die Teil­nehmer über ein­zelne E-Learning-Szenarien infor­mieren konnten. Die Schwer­punkte lagen auf Adobe® Con­nect®, Wikis, Web­Quests und Podcasts.

Feed­back in der Lehre

Das Thema Feed­back ist von großer Bedeu­tung, wenn es darum geht, die Kom­mu­ni­ka­tion zwi­schen Leh­rendem und Ler­nenden anzu­regen. Dadurch soll die Lehr-Lern-Situation ver­bes­sert werden. Dafür steht den Leh­renden eine Viel­zahl an Methoden zur Ver­fü­gung. Der Work­shop „Feed­back in der Lehre — Leh­rende und Stu­die­rende im Dialog“ hatte sich das Ziel gesetzt, Mög­lich­keiten des kurz­fris­tigen Feed­backs auf­zu­zeigen, um Rück­mel­dungen sowohl von den Stu­die­renden an die Leh­renden als auch umge­kehrt zu ermög­li­chen. Gleich­zeitig sollte der Work­shop eine Platt­form zum  Erfah­rungs­aus­tausch der Leh­renden unter­ein­ander sein. Die durch Anita Fuge, Katja Wohlrab und Prof. Jürgen Cleve vor­ge­stellten Methoden sind für Semi­nare mit wenigen Teil­neh­mern geeignet.

Stu­den­ti­scher Workshop

Viktor
Gesuch: Seien Sie dabei! Wir freuen uns auf neue MitstreiterInnen!

 

Der von Ste­phanie Bach­meier (AStA) und Antje Diede­richs (StuPA) gelei­tete Work­shop wurde als offene Dis­kus­si­ons­runde gestaltet, in der die teil­neh­menden Stu­die­renden die Arbeits­schwer­punkte: alter­na­tive Lehr­mög­lich­keiten, Umgang mit Kon­flikten und Frei­heit von Bil­dung und Lehre erör­tert haben. Ziel der Ver­an­stal­tung war es, die aktuell vor­han­denen Inten­tionen und Pro­bleme der Stu­die­ren­den­schaft in Bezug auf die Arbeits­schwer­punkte zu defi­nieren und zu benennen. Die Reso­nanz der Teil­nehmer war durchweg positiv. Alle Teil­nehmer der Ver­an­stal­tung waren sich dar­über einig, dass Lehre kein Selbst­läufer ist, son­dern mit metho­di­schen Kom­pe­tenzen ver­bunden sein muss. Didaktik ist , neben der Fach­kom­pe­tenz, das zen­trale Thema in der Lehre.
Eine hohe didak­ti­sche Kom­pe­tenz der Leh­renden an unserer Hoch­schule ist für eine moderne, dyna­mi­sche Hoch­schule eine der Grund­vor­aus­set­zungen. Dies kann nicht nur im Bil­dungs­wett­be­werb der Hoch­schulen eine ent­schei­dende Rolle spielen, son­dern steht auch in direkter Ver­bin­dung mit dem all­ge­meinen tech­no­lo­gi­schen und medialen Fortschritt.

 

didaktik_teamV.l.n.r.: Chris­to­pher Könitz, Anita Fuge, Jakob Diel, Prof. Anton Hahne, Katja Wohlrab, Ina Gray, Richard Sti­ckel, Birger Huth, Dr. Antje Ber­nier und Prof. Jürgen Cleve

Aug­mented Reality

Augmented-Reality-Anwendungen stehen für neue, inter­aktiv auf­be­rei­tete Lehrinhalte.

didaktik103
didaktik138

Richard Sti­ckel gab am ersten Didak­tiktag einen Ein­druck von dem, was uns die Zukunft flüs­tern will. So ist es mög­lich, 3D-Modelle in realer Umge­bung zu pro­ji­zieren, um bei­spiels­weise Tex­turen und Schat­ten­würfe zu ana­ly­sieren. Gleich­wohl können Zusam­men­hänge wie Funk­ti­ons­weise von Geräten und Maschinen am Modell simu­liert und erklärt werden. Pro­jek­tionen im Raum und die Kon­struk­tion von Modellen, erfahren hiermit eine Visua­li­sie­rung zum tech­ni­schen Ver­ständnis. Es dient außerdem der Erwei­te­rung von Print­me­dien und vieles mehr… — Neu­gierig geworden? Eine Bro­schüre über Augmented-Reality-Anwendungen finden Sie hier. PDF augmented_reality_an_der_hs_wismar

Orange_Pfeil
App „Junaio“ aus dem App-Store laden und öffnen.
Foto

Aus­blick

Wei­tere Didaktik-Veranstaltungen dieser Art werden folgen, um die The­matik an der Hoch­schule Wismar weiter vor­an­zu­treiben und zu ver­tiefen. Bereits jetzt laufen didak­ti­sche Wei­ter­bil­dungen an unserer Hoch­schule. Die Vor­be­rei­tungen für die Didak­tik­tage 2014 [3. bis 5. Juni] laufen gegen­wärtig an. Dabei wird wieder die Zusam­men­ar­beit aller Teil­neh­menden in ver­schie­denen Work­shops im Mit­tel­punkt stehen. Das Didak­tik­team freut sich auf Ihre Mit­ar­beit und Anre­gungen. af/sts

 

 

Podcasts in der Lehre

Seit dem Win­ter­se­mester 2012/2013 arbeiten das Spra­chen­zen­trum und das
E-Learning-Zentrum eng zusammen, um Stu­die­renden die Mög­lich­keit zu bieten, ihre Semes­ter­ab­schluss­ar­beit in Form eines Pod­casts zu gestalten. Da­­bei ent­standen Prä­sen­ta­tionen zu Fach­themen wie zum Bei­spiel „Com­pu­ting English“, fin­gierte Ver­trags­ver­hand­lungen zu „Nego­tia­tion Skills“ oder Talk­shows zu „Inter­cul­tural Com­mu­ni­ca­tion“. So breit die Viel­falt an Pod­casts auch war, Grund­lage für die Bewer­tung war haupt­säch­lich der ver­wen­dete Wort­schatz. Das wird der krea­tiven Leis­tung der Stu­die­renden aber nicht gerecht. Des­halb arbeitet das E-Learning-Zentrum an einem Kon­zept, das auch die fil­mi­sche Insze­nie­rung in die Bewer­tung ein­be­zieht. In einem ersten Schritt sollen Stu­die­rende eine kurze Ein­füh­rung in das Fil­me­ma­chen erhalten: Schnitt, Ton, Kame­ra­ein­stel­lung, Digi­tale Trick­technik. Daraus lässt sich ein Kri­te­ri­en­ka­talog ableiten, der wie­derum den Leh­renden helfen soll, refle­xive sowie krea­tive Gehalte zu bewerten. Im letzten Schritt werden die Stu­die­renden auf­ge­for­dert, sich gegen­seitig ein­zu­schätzen. War die Form für den Inhalt pas­send? Hat der Film einen klar struk­tu­rierten Aufbau? Hat es Spaß gemacht, ihn sich anzu­schauen? Außerdem wird in naher Zukunft ein Fra­ge­bogen den Ablauf der Pod­cas­ter­stel­lung aus­werten. Zusam­men­ge­fasst lässt sich fest­stellen, dass alle Betei­ligten nicht nur viel Spaß, son­dern auch Lern­er­folg haben. So geben in einer ersten Befra­gung 78 Pro­zent der Stu­die­renden an, dass die Methode ihre Lern­mo­ti­va­tion positiv beein­flusst hat. ck/jd

Bildschirmfoto 2013-10-15 um 14.12.14

 

Qualitative Weiterentwicklung durch Forschung

eLearningZentrum 
Das E-Learning-Team arbeitet im Raum 129 des Rechen­zen­trums, gleich neben dem Multimedia-Zentrum.

 

Mit dem Begriff „E-Learning“ werden vor allem tech­no­lo­gi­sche Lern– und Leh­rin­no­va­tionen ver­bunden. Sei es das iPad im Klas­sen­zimmer, Twitter im Hör­saal oder das E-Portfolio für das Seminar: E-Learning wird vor allem auch von der tech­ni­schen Wei­ter­ent­wick­lung bestimmt, die neue Mög­lich­keiten eröffnet. Dabei wird die Grund­lage, die Didaktik gerne hinten ange­stellt, obgleich diese der eigent­li­chen Methode oder dem Tool vor­an­gehen sollte. Dieser Prä­misse fol­gend kon­zep­tio­niert das E-Learning-Zentrum seine Ange­bote zusammen mit den Leh­renden der Hoch­schule Wismar. Dabei werden die Erfah­rungen und Wün­sche der Leh­renden ernst genommen und bilden die Basis für das jewei­lige E-Learning-Konzept. Darauf auf­bauend werden die Ziele der Lehr­ver­an­stal­tung und didak­ti­sche Methoden inte­griert und eva­lu­iert. Dies führt letzt­lich zu einer qua­li­ta­tiven Wei­ter­ent­wick­lung. Die Erfah­rung aus der Praxis hat gezeigt, dass E-Learning am Ende des Semes­ters nicht abge­schlossen ist. Viel­mehr zeigen sich durch Rück-meldungen der Leh­renden und Stu­die­renden wei­tere Mög­lich­keiten der Ver­bes­se­rung, die wie­derum Ein­gang in beste­hende und zukünf­tige E-Learning-Projekte finden. In diesem Sinne ist E-Learning kei­nes­falls eine uni­ver­selle Lösung, son­dern viel­mehr ein auf die Bedürf­nisse von Leh­renden und Stu­die­renden ange­passter For­schungs– und Ent­wick­lungs­pro­zess, der E-Learning wis­sen­schaft­lich reflek­tiert und damit zur Qua­li­täts­si­che­rung in der Lehre bei­trägt. Auf der fol­genden Seite wolle wir exem­pla­risch die Kon­zept­ent­wick­lung in der Sprach­aus­bil­dung durch stu­den­ti­sche Video-Podcasts darstellen.

 

Das E-Learning-Zentrum bietet den Lehrenden vielfältige Möglichkeiten

passbild01
Prof. Dr. rer. pol. Michael Schlei­cher
Pro­rektor für Bil­dung an der Hoch­schule Wismar

Das E-Learning-Zentrum der Hoch­schule Wismar bietet den Leh­renden viel­fäl­tige Mög­lich­keiten, mul­ti­me­diale Lehr­kon­zepte und didak­ti­sche Ideen zu rea­li­sieren. Ein zen­trales Ele­ment ist das PELA, in dem pro­fes­sio­nell Videos auf­ge­zeichnet und über Blue– bzw. Green-Screen-Technologie mit Inhalten ver­knüpft werden können. Damit hat unsere Hoch­schule die Mög­lich­keit, an der Spitze einer Ent­wick­lung dabei zu sein, die die Zukunft der aka­de­mi­schen Lehre prägt. Eines der aktu­ellen Schlag­worte sind MOOCs. Die Zahl der Anbieter von Mas­sive Open Online Courses wächst zuse­hends, und viele ver­melden binnen kür­zester Zeit „Stu­den­ten­zahlen“, die in die Hun­dert­tau­sende gehen. MOOCs stellen die Hoch­schulen vor gewal­tige Her­aus­for­de­rungen. Einer­seits bieten sie die Mög­lich­keit, als Aus­hän­ge­schild Moder­nität in der Lehre zu signa­li­sieren, den Prä­senz­lehr­be­trieb in Zeiten (zu) knapper Kapa­zi­täten zu ent­lasten und das Markt­ge­biet des eigenen Lehr­an­ge­bots zu erwei­tern. Ande­rer­seits sinken die Trans­ak­ti­ons­kosten für Stu­die­rende erheb­lich, die Markt­trans­pa­renz steigt – kurz, der Wett­be­werb der Hoch­schulen ver­schärft sich, und jede ein­zelne muss über­zeu­gende Gründe lie­fern, warum das eigene Lehr­an­gebot den über die Teil­nahme an MOOCs erlangten Kennt­nissen und Kom­pe­tenzen gegen­über vor­zu­ziehen ist. Spä­tes­tens wenn über MOOCs ECTS-Punkte erlangt werden können und die Hoch­schulen diese Online-Kurse als Stu­di­en­leis­tungen aner­kennen, wird dieser ver­schärfte Wett­be­werb unmit­telbar spürbar. Auch wenn unsere Hoch­schule keine MOOCs in den genannten Dimen­sionen, son­dern Blended-Learning-Konzepte ent­wi­ckelt, ist es der rich­tige  Weg, dieser Her­aus­for­de­rung aktiv zu begegnen. Mit den bereits vor­han­denen  Mög­lich­keiten zur Pro­duk­tion eigener Kurse, die so indi­vi­duell und hoch­wertig sind, dass sie gegen­über den im Netz ver­füg­baren Alter­na­tiven einen klaren Mehr­wert bieten, haben wir die Chance, dem Trend nicht nur zu folgen, son­dern ihn mit­zu­be­stimmen. Das E-Learning-Zentrum bietet dafür die Vor­aus­set­zungen in Technik und Bera­tung. Wir als Leh­rende der Hoch­schule Wismar sind auf­ge­for­dert, sie zu nutzen!

Beratung und Schulung

Von 9 bis 17 Uhr ist der Raum 129 im Rechen­zen­trum Ihre Anlauf­stelle, wenn Sie sich indi­vi­duell beraten lassen möchten. Sei es der tech­ni­sche und didak­ti­sche Ein­satz neuer Medien in Ihrer Ver­an­stal­tung, Soft­ware­emp­feh­lungen oder Hilfe bei der Ein­rich­tung von Pro­filen auf den Lern­platt­formen: Das E-Learning-Team ist für Sie da.

All­ge­meine Beratungsgespräche

beratung_1

Bevor das eigent­liche E-Learning statt­finden kann, ist es wichtig, über Methoden, Umset­zungen und Ziele nach­zu­denken. In diesem Sinne bieten wir eine all­ge­meine Bera­tung an, in der wir mit Ihnen gemeinsam ein pas­sendes E-Learning-Konzept für Ihre Ver­an­stal­tung skizzieren.

Inhalts­er­stel­lung

beratung_2

Die Erstel­lung von Inhalten ver­zehrt das größte Arbeits– und Zeit­budget. Wir stellen hilf­reiche Soft­ware vor und zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Inhalte am besten und effi­zi­en­testen erstellen und auf ver­schie­denen Software-Plattformen wei­ter­ver­wenden können.

Live-Konferenzen

beratung_3

Das Deut­sche For­schungs­netz (DFN) bietet allen Mit­ar­bei­tern der Hoch­schule Wismar den Zugang zur Kon­fe­renz­soft­ware Adobe Con­nect. Außerdem besitzt die Hoch­schule Tele­kon­fe­renz­technik der Firma LifeSize. Damit können Sie Ihre Semi­nare oder Vor­le­sungen bei­spiels­weise mit Gast­vor­trägen anrei­chern oder diese online abhalten. Wir erklären Ihnen gern, wie Sie diese Werk­zeuge benutzen und mit Ihrer Ver­an­stal­tung ver­binden können.

Lern­ma­nage­ment­sys­teme

beratung_4

Wir geben Ihnen einen Über­blick über die Funk­tionen von ILIAS und Stud.IP, erklären die Unter­schiede der Platt­formen, die Mög­lich­keiten der Kurs­be­glei­tung und geben Ihnen Tipps zur Inhalts­er­stel­lung auf diesen Platt­formen. Daran anschlie­ßend werden wir auch ver­tie­fende Schu­lungs­an­ge­bote bereitstellen.

studip.hs-wismar.de
ilias.hs-wismar.de
Als Login ver­wenden Sie ein­fach Ihre Nut­zer­daten vom Rechenzentrum.

 

Alles im grünen Bereich

pela_splash

Seit Anfang 2012 wird im Pro­duk­ti­ons­studio auf ca. 100m2 auf­ge­nommen, geschnitten und ver­öf­fent­licht. Das PELA befindet sich im Rechenzentrum.

Über das Pro­duk­ti­ons­studio für E-Learning-Anwendungen (PELA) darf zurecht behauptet werden, dass es eines der modernsten Auf­nah­me­stu­dios im Hoch­schul­be­reich ist. Der Bau des Stu­dios wurde von der Deut­schen For­schungs­ge­mein­schaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern geför­dert. Das PELA ist mit modernster Technik aus­ge­stattet: Zwei fern­steu­er­bare Full-HD-Kameras und Mikro­fone, ein Live­schnitt­platz, ein Schnitt­platz zur Post­pro­duk­tion und ein Server zur Spei­che­rung und Über­tra­gung stehen zur Ver­fü­gung.
Der Live­schnitt­platz ist das Herz­stück des Stu­dios. Hier fließen die unter­schied­li­chen Signal­ströme zusammen und werden in Echt­zeit wei­ter­ver­ar­beitet. Hier wird auch ent­schieden, wel­cher Farb­wert her­aus­ge­löscht („gekeyt“) wird – im Nor­mal­fall grün, denn im Studio wird das Green­screen­ver­fahren zum Ein­setzen belie­biger Hin­ter­gründe ver­wendet. Hinter dem großen Green­screen hängt auch ein Blue­screen, falls die Klei­dungs­farbe grün einmal unum­gäng­lich sein sollte. Diese Hin­ter­gründe werden von LED-Spots in bläu­li­chem Licht beleuchtet, sodass der Com­puter pro­blemlos alle gewünschten Grün-/Blautöne aus­schneiden und ersetzen kann. Das Studio ist voll­ständig gegen Licht und Schall iso­liert – nur durch eine Glas­scheibe kann Sicht­kon­takt zum Regis­seur gehalten werden.

Sind die Auf­nahmen fer­tig­ge­stellt, so werden sie am Schnitt­platz für Post­pro­duk­tion nach­be­ar­beitet und geschnitten. Außerdem lassen sich Titel und Effekte hin­zu­fügen, um eine abwechs­lungs­reiche Gestal­tung umzu­setzen. Für die hoch­auf­lö­senden Auf­nahmen in 1920 × 1080 Pixel wird viel Spei­cher­platz benö­tigt – daher stehen 14 Tera­byte auf einem Server zur Ver­fü­gung. Wenn Sie außer­halb des PELAs filmen oder foto­gra­fieren wollen, so können Sie sich ent­spre­chende Foto– und Video­ka­meras (mit Stativ und externem Mikrofon) im Multimedia-Zentrum aus­leihen und sich zu den Ein­satz­mög­lich­keiten beraten lassen.

In diesem Trailer werden das PELA und seine Nut­zungs­mög­lich­keiten kurz vorgestellt.

Mehr Infor­ma­tionen zum PELA:
www.hs-wismar.de/pela

For­mular für das Aus­leihen von Technik:
www.hs-wismar.de/mmz-ausleihe

In English please!

english-please

Im Film „Inter­cul­tural Dinner“ stellten die Stu­denten kul­tu­relle Unter­schiede beim Geschäfts­essen dar.

Einmal Nach­rich­ten­spre­cher sein oder ein inter­kul­tu­relles Dinner in einem berühmten Hotel insze­nieren. Im PELA ist dank digi­talem Green­screen­ver­fahren alles mög­lich. Seit einem Jahr schon nutzt das Spra­chen­zen­trum die viel­fäl­tigen Mög­lich­keiten, um die „English skills“ und die Medi­en­kom­pe­tenz der Stu­die­renden zu ver­bes­sern. So sind schon über 50 Videos ent­standen! Und das Feed­back ist durchweg positiv: „Bei vielen Stu­die­renden – selbst denen, die eigent­lich Hem­mungen haben – habe ich den Ein­druck, dass sie vor der Kamera ver­gessen, dass sie eng­lisch spre­chen“, freut sich Ina Gray, Dozentin des Spra­chen­zen­trums. Auch bei den Stu­die­renden kommt es sehr gut an: „Vor allem der Video­dreh war eine sehr schöne Erfahrung.“

Flipped Classroom

flipped-classroom

Nein, hierbei han­delt es sich nicht um die eng­li­sche Aus­gabe des berühmten Kin­der­bu­ches von Erich Käs­tner. Dieses Unter­richts­format stellt die klas­si­sche Vor­le­sung auf den Kopf. Auf­ge­zeich­nete Vor­le­sungen werden aus­schließ­lich online als Videos ange­boten, um dann in der „frei­ge­wor­denen“ Prä­senz­ver­an­stal­tung gemeinsam zu dis­ku­tieren und Auf­gaben zu lösen.

E-Klausuren mit ILIAS

e-klausuren-ilias

Ein Stu­dent bear­beitet die E-Klausur mit ILIAS im PC-Pool des Rechenzentrums

Ende Januar 2013 wurde die erste E-Klausur an der Hoch­schule Wismar unter ILIAS durch­ge­führt. Der Modell­ver­such im Fach „Lighting Sci­ence“ an der Fakultät Gestal­tung war erfolg­reich. Pro­fessor Michael Rohde war mit seinen Stu­denten Vor­reiter. Der große Vor­teil: Das Ergebnis liegt sofort vor, auf­wen­dige Kor­rek­turen per Hand ent­fallen. Auch die Stu­denten zeigten sich von Ablauf und Anwend­bar­keit begeistert.

ILIAS & Stud.IP to go

ilias_togo

So wird ILIAS in Kürze auf dem Smart­phone aussehen.

Mobile Learning wird von einigen als der Zukunfts­trend im E-Learning betrachtet. Andere sehen darin eher eine Spie­lerei. Fakt ist, dass Smart­phones eine wich­tige Rolle in der Infor­ma­ti­ons­be­schaf­fung gewonnen haben. Warum also nicht auch Infor­ma­tionen rund um das Stu­dium mobil ver­fügbar machen? Des­halb ent­wi­ckelt das E-Learning-Team zusammen mit Multimedia-Studenten unter Lei­tung des CIO Prof. Ernst Jonas Web-Apps für Smart­phones für die Platt­formen ILIAS und Stud.IP.

MOOCs – offene Bildungsangebote

moocs

MOOCs bauen auf Ver­net­zung vieler ver­schie­dener Services.

Mas­sive Open Online Courses sind offene Bil­dungs­an­ge­bote, die aus­schließ­lich im Internet statt­finden. Zu einem bestimmten Thema bieten Leh­rende gewisse Inhalte an, die dann von allen Teil­neh­mern in Foren, Blogs oder Tweets dis­ku­tiert und ana­ly­siert werden. Der größte MOOC wurde von der Stan­ford Uni­ver­sity mit über 100.000 Teil­nehmer durchgeführt.

Stream me up, Scotty!

streaming

Dank modernster Über­tra­gungs­technik kann der Strea­ming­server meh­rere Bild­quellen streamen und aufnehmen.

Das Rechen­zen­trum betreibt seit kurzem einen modernen Strea­ming­server. Auf der Online­platt­form können zum Bei­spiel Kon­fe­renzen oder Prä­sen­ta­tionen live ver­folgt, aber auch nach­träg­lich ange­schaut werden. Für jedes End­gerät lie­fert der Server auto­ma­tisch die best­mög­liche Auf­lö­sung. Vor­le­sungen, Semi­nare und Labor­ver­suche sind so nicht mehr an einen Raum gebunden. Bil­dung überall, jeder­zeit, über Län­der­grenzen hinweg.

E-Learning an der Hochschule Wismar

E-Learning-Anwendungen wie Live-Konferenzen gehören heute für viele Studenten zum Alltag.

E-Learning-Anwendungen wie Live-Konferenzen gehören heute für viele Stu­denten zum Alltag.

In den 90er Jahren setzte eine rasante Ent­wick­lung mul­ti­me­dialer Infor­ma­ti­ons­struk­turen ein. Ins­be­son­dere die neuen Mög­lich­keiten des World Wide Web ver­än­derten die Bil­dungs­land­schaft. Man konnte auf Inhalte online, also orts– und zeit­un­ab­hängig zugreifen. Neue Arbeits­mög­lich­keiten ent­standen, sowohl bezüg­lich des Ler­nens aber auch bezüg­lich des Leh­rens. Die mul­ti­me­dialen Tech­niken erlaubten ele­gant neue Formen der Lehr­stoff­ver­mitt­lung, Tests wurden mög­lich, Platt­formen für das Lehren und Lernen ent­standen. Seit jeher wurde Infor­ma­ti­ons­tech­no­logie im Stu­dium genutzt, aber mit dem Internet und ins­be­son­dere dem WWW ent­stand eine neue Qualität.

e-learning_2
ILIAS ist die zen­trale Lern­platt­form der Hoch­schule Wismar.

Auch unsere Hoch­schule tum­melte sich auf dem inno­va­tiven Feld des E-Learnings. In einer Reihe von Pro­jekten wurden in allen drei Fakul­täten Lehr­in­halte imple­men­tiert, Platt­formen wie z. B. WebCT getestet, mit Kom­mu­ni­ka­ti­ons­formen für Leh­rende und Stu­die­rende expe­ri­men­tiert. Diese Phase war geprägt vom Pro­bieren und Erfah­rung sam­meln. Ins­be­son­dere in den Berei­chen der Mathematik-Grundausbildung und der Informatik-Lehre wurden hierbei Pro­jekte durch­ge­führt. Hinzu kam die Eta­blie­rung eines Multimedia-Zentrums an unserer Hoch­schule, wel­ches auf viele Pro­jekte zur Lehr– und Lern­un­ter­stüt­zung zurück­bli­cken kann. Das Resümee dieser Phase kann nur lauten: Die neuen Mög­lich­keiten haben das Stu­dium und die Qua­lität unserer Lehre ver­bes­sert. Mit der Ein­füh­rung der Platt­formen Stud.IP und ILIAS sowie deren Defi­ni­tion als Standard-Plattformen durch das Rek­torat bekam die Ent­wick­lung eine klare Rich­tung. Stud.IP und ­ILIAS wurden im Rahmen des Pro­jektes Campus Online lan­des­weit – und somit auch an unserer Hoch­schule – als Platt­formen für das Manage­ment von Lehr­ver­an­stal­tungen bzw. die Erstel­lung und Ver­wal­tung von E-Learning-Inhalten ein­ge­führt. Die Eta­blie­rung beider Sys­teme erwies sich als zäh. Erst mit dem erfolg­rei­chen Ein­satz von Stud.IP an der Fakultät für Wirt­schafts­wis­sen­schaften und im Aka­de­mi­schen Senat ent­stand eine Dynamik. Auch die anderen Bereiche wurden auf die Vor­teile auf­merksam, sodass nach und nach in den anderen Fakul­täten ein Ein­satz erfolgte.

e-learning_3

Ver­schie­dene inter­ak­tive Fra­ge­typen, die im E-Learning-Programm ILIAS zum Ein­satz kommen.

Wo stehen wir heute aus der Sicht des E-Learnings? Die neuen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­formen haben sich zu großen Teilen eta­bliert. Chats, soziale Netz­werke, Foren, Online-Lerngruppen und Live-Konferenzen haben sich als pro­bate Mittel beim Lehren und Lernen durch­ge­setzt. Mul­ti­me­diale Inhalte haben ihren Platz in der Lehre gefunden – von Kom­po­nenten zur Ver­mitt­lung ein­zelner Lehr­stoff­bau­steine bis hin zu kom­pletten Online-Studienangeboten findet man an unserer Hoch­schule ein breites Spektrum.

e-learning_4
Der Hoch­schul­pakt (HSP) ist ein För­der­pro­gramm des Bun­des­mi­nis­te­riums für Bil­dung und Forschung.

Im Bereich der Prä­senz­lehre haben viele Dozenten unserer Hoch­schule beim Ein­satz der beiden Platt­formen ­­Stud.­IP und ILIAS posi­tive Erfah­rungen sam­meln können. Beson­ders im Bereich des Fern­stu­diums, einem wich­tigen Pro­fil­ele­ment der Hoch­schule Wismar, hat sich E-Learning eta­bliert und bewährt. Natür­lich haben wir auch auch erfahren, dass E-Learning nicht immer passt. In Fächern, deren Inhalte sich per­ma­nent ändern, ist E-Learning schon aus Kos­ten­gründen sorg­fältig zu über­denken und zu planen. Auch bei gestal­te­ri­schen oder kon­struk­tiven Fach­ge­bieten erweist sich E-Learning mit­unter als zu kom­pli­ziert und aufwändig.

 

Wie wird unsere Lehr– und Lern­zu­kunft aus­sehen? Wenn wir ehr­lich sind, fühlen wir uns ab und an wie durch die Technik Getrie­bene. Allein durch die sozialen Netz­werke hat sich das Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ver­halten der Stu­die­renden erheb­lich ver­än­dert. Wir, die Leh­renden, können uns diesen Ent­wick­lungen ver­schließen. Oder aber wir können sie für eine gute Lehre nutzen. Wie bereits oben erwähnt, haben sich im Bereich des Fern­stu­diums, z. B. im Stu­di­en­gang Wirt­schafts­in­for­matik die neuen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­formen, mul­ti­me­diale Bau­steine oder auch Online-Tests bewährt und zu einer mess­baren Ver­bes­se­rung der Lehre geführt. Vor diesem Hin­ter­grund hat die Hoch­schule Wismar im Rahmen des Hoch­schul­paktes (HSP) 2011 erfolg­reich einen Antrag gestellt, der die breite Eta­blie­rung von E-Learning an unserer Hoch­schule zum Ziel hat. Auf­gabe des Pro­jekts, wel­ches eine Lauf­zeit bis 2016 hat, ist die Schaf­fung guter Rah­men­be­din­gungen für E-Learning an unserer Hoch­schule. Dabei geht es sowohl um die tech­ni­sche als auch die didak­ti­sche Unter­stüt­zung aller Betei­ligten. Nicht nur der erfolg­reiche HSP-Antrag hat dem Thema E-Learning einen Schub gegeben. Mit dem neuen Pro­duk­ti­ons­studio für E-Learning-Anwendungen (PELA) steht uns seit 2012 ein Studio auf tech­nisch höchstem Niveau zur Ver­fü­gung. Auch die Ein­rich­tung der Net.Uni und die zügige Eta­blie­rung der Online-Angebote geben dem Thema E-Learning neuen Schwung. Mit Blick in die Zukunft stellt sich die Frage, wie E-Learning an der Hoch­schule Wismar gestaltet werden sollte. Wir werden sicher nicht das Ziel ver­folgen, in allen Stu­di­en­gängen, in allen Fächern, kom­plette E-Learning-Kurse zu eta­blieren. Dies ist aus fach­be­zo­genen, didak­ti­schen und auch finan­zi­ellen Gründen unsinnig. Das Kon­zept, wel­ches wir als Hoch­schule ver­folgen werden, ist das des Blended Learning. Dies ist ver­ein­facht gespro­chen eine Mischung aus bewährten Lehr­me­thoden, die sinn­voll durch die Mög­lich­keiten moderner Medien ergänzt bzw. erwei­tert werden. Zum Bei­spiel kann man The­men­kom­plexe einer Ver­an­stal­tung als E-Book zur Ver­fü­gung stellen, wel­ches an einigen Stellen durch mul­ti­me­diale Kom­po­nenten wie Pod­casts oder auch im PELA pro­du­zierte Filme, ani­mierte Bei­spiele oder Tests ange­rei­chert wird. Somit bleibt in den Lehr­ver­an­stal­tungen mehr Zeit, um über grund­le­gende sowie spe­zi­elle Themen gemeinsam zu dis­ku­tieren. Lassen Sie uns gemeinsam die große Chance zu einer breiten und nach­hal­tigen Eta­blie­rung von E-Learning an unserer Hoch­schule nutzen.

e-learning_6

Prof. Dr. Jürgen Cleve
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften

 

 

 

Technik – Gestaltung – Didaktik

Das E-Learning-Team Team arbeitet im Raum 129 im Rechenzentrum, gleich neben dem Multimedia-Zentrum.

Das E-Learning-Team Team arbeitet im Raum 129 im Rechen­zen­trum, gleich neben dem Multimedia-Zentrum.

Das E-Learning-Team setzt sich aus wis­sen­schaft­li­chen Mit­ar­bei­tern unter­schied­li­cher Dis­zi­plinen und Qua­li­fi­ka­tionen zusammen, um erfolg­rei­ches ­E-Learning zu ermög­li­chen. Sie ver­binden aka­de­mi­sche Kennt­nisse der Medi­en­technik, der Medi­en­di­daktik sowie der künst­le­ri­schen Gestal­tung, um E-Learning allen Hoch­schul­an­ge­hö­rigen zugäng­lich zu machen.

e-learning-team_2

Dabei werden sie vom Rechen­zen­trum unter­stützt, das die tech­ni­sche Infra­struktur bereit­stellt. Zusammen mit stu­den­ti­schen Hilfs­kräften ver­schie­dener Stu­di­en­gänge der Hoch­schule, bün­delt das E-Learning-Zentrum somit viele Fach– und Medi­en­kom­pe­tenzen. Diese geben sie gern an alle Hoch­schul­mit­glieder weiter: in per­sön­li­chen Bera­tungs­ge­sprä­chen oder bei Schu­lungen in Soft­ware­be­die­nung und Wis­sens­ma­nage­ment. Möchten Sie die ver­schie­denen E-Learning-Angebote als Leh­render anwenden oder im Stu­dium nutzen, wenden Sie sich an das E-Learning-Team.

Prof. Dr. Jürgen Cleve, Birger Huth, Ste­fanie Schnee­kluth, Chris­to­pher Könitz, Jakob Diel und Richard Stickel

E-Learning-Zentrum bündelt Kompetenzen

Prof. Dr. Kai Neumann - Prorektor für Bildung an der Hochschule Wismar
Prof. Dr. Kai Neu­mann
Pro­rektor für Bil­dung an der Hoch­schule Wismar

Die Hoch­schule Wismar bietet mit Präsenz-, Fern– und online-Studiengängen ein sehr diver­si­fi­ziertes Port­folio an Stu­di­en­formen an und ist somit in der Lage, den in dieser Hin­sicht unter­schied­li­chen Prä­fe­renzen von Stu­di­en­in­ter­es­sierten Rech­nung zu tragen. Damit unter­scheidet sich die Hoch­schule Wismar von den meisten anderen Hoch­schulen, steht aber in tech­ni­scher und didak­ti­scher Hin­sicht vor großen Her­aus­for­de­rungen. Von beson­derer Bedeu­tung ist dabei das ­E-Learning, es hilft die räum­liche Dis­tanz zwi­schen Leh­renden– und Ler­nenden zu über­winden und auf die unter­schied­li­chen Bedürf­nisse der Stu­die­renden in allen Stu­di­en­formen ein­zu­gehen. Gestützt auf das Profil der Hoch­schule und die bis­he­rigen Ent­wick­lungen im E-Learning gelang es, 2011 erfolg­reich am Wett­be­werb „Qua­li­täts­pakt Lehre“ teil­zu­nehmen. Als ein Teil­pro­jekt konnte nun­mehr das E-Learning-Zentrum der Hoch­schule Wismar unter Lei­tung von Herrn Prof. Dr. Jürgen Cleve eta­bliert werden. Damit besteht in den nächsten Jahren die Mög­lich­keit, ver­tiefte wis­sen­schaft­liche Kennt­nisse über die Ein­satz­mög­lich­keiten und den Nutzen von E-Learning in den Stu­di­en­gängen der Hoch­schule Wismar zu gewinnen, didak­ti­sche Kon­zepte zu ent­wi­ckeln und kon­krete Hilfen für die Leh­renden der Hoch­schule Wismar bei der Umset­zung von E-Learning zu geben. Damit dieses inter­dis­zi­pli­näre Vor­haben gelingen kann, ist der Rück­griff auf die in unseren Fakul­täten vor­han­denen Kom­pe­tenzen not­wendig, wobei ver­mut­lich die tech­ni­schen und gestal­te­ri­schen Dis­zi­plinen beson­ders gefragt sind. Ich bitte daher alle am E-Learning inter­es­sierten Mit­glieder unserer Hoch­schule, bei der Wei­ter­ent­wick­lung der E-Learning-Landschaft mit­zu­helfen, suchen Sie den Kon­takt zum ­E-Learning-Zentrum – es wird sich lohnen!