Studierende im Dialog: Wismar — Mexiko-Stadt


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Mexiko-Stadt 
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Mal eben nach Mexiko fliegen zur Pro­jekt­be­spre­chung, das geht nicht. Dank der Video­kon­fe­renz­technik im Mul­ti­me­dia­zen­trum ist das aber auch gar nicht nötig. Im Wahl­pflicht­modul „Design for Wheel­chair Users“ von Prof. Cor­nelia Hent­schel, Fakultät Gestal­tung, und ihren mexi­ka­ni­schen Kol­legen von der Uni­ver­sidad Nacional Auto­noma de México wird via Kamera, Mikrofon und Beamer an beiden Partner-Hochschulen gleich­zeitig unter­richtet. Pro­dukte für die spie­le­ri­sche Inter­ak­tion zwi­schen Wheel­chair Usern und Non-Handicapped sollen ent­wi­ckelt werden. Beson­ders inter­es­sant sind die stu­den­ti­schen Pro­jekt­prä­sen­ta­tionen der deutsch-mexikanisch gemixten Teams. Die Stu­die­renden arbeiten über die halbe Erde hinweg via Internet eng  zusammen und müssen so ihre Recherche-Ergebnisse abstimmen, Brain­stor­ming bespre­chen, gemein­same Ent­wurfs­kon­zepte ent­wi­ckeln und dann allen anderen – natür­lich in eng­li­scher Sprache – hüben wie drüben simultan ihre Ergeb­nisse vor­stellen, um gleich anschlie­ßend das Feed­back der Pro­fes­soren von beiden Seiten in der Video­kon­fe­renz zu hören. So klein ist die Welt! Bereits seit 2011 führt Frau Prof. Hent­schel inter­na­tio­nale koope­ra­tive Ent­wurfs­pro­jekte mit der UNAM in Mexiko-Stadt durch, um die in der pro­fes­sio­nellen Praxis heute übliche inter­na­tio­nale Pro­jekt­be­ar­bei­tung in der Lehre zu erproben und als neue Lehr­form an der Hoch­schule Wismar ein­zu­führen. Ziel ist „Inter­na­tio­na­liza­tion at home“. Unter­stützt werden die Pro­jekte auch vom DAAD im Rahmen des ISAP-Austauschprogramms. jd

 

E-Learning–Anwen­dungen wie Live-Konferenzen gehören heute für viele Stu­die­rende zum Alltag.