Podcasts in der Lehre

Seit dem Win­ter­se­mester 2012/2013 arbeiten das Spra­chen­zen­trum und das
E-Learning-Zentrum eng zusammen, um Stu­die­renden die Mög­lich­keit zu bieten, ihre Semes­ter­ab­schluss­ar­beit in Form eines Pod­casts zu gestalten. Da­­bei ent­standen Prä­sen­ta­tionen zu Fach­themen wie zum Bei­spiel „Com­pu­ting English“, fin­gierte Ver­trags­ver­hand­lungen zu „Nego­tia­tion Skills“ oder Talk­shows zu „Inter­cul­tural Com­mu­ni­ca­tion“. So breit die Viel­falt an Pod­casts auch war, Grund­lage für die Bewer­tung war haupt­säch­lich der ver­wen­dete Wort­schatz. Das wird der krea­tiven Leis­tung der Stu­die­renden aber nicht gerecht. Des­halb arbeitet das E-Learning-Zentrum an einem Kon­zept, das auch die fil­mi­sche Insze­nie­rung in die Bewer­tung ein­be­zieht. In einem ersten Schritt sollen Stu­die­rende eine kurze Ein­füh­rung in das Fil­me­ma­chen erhalten: Schnitt, Ton, Kame­ra­ein­stel­lung, Digi­tale Trick­technik. Daraus lässt sich ein Kri­te­ri­en­ka­talog ableiten, der wie­derum den Leh­renden helfen soll, refle­xive sowie krea­tive Gehalte zu bewerten. Im letzten Schritt werden die Stu­die­renden auf­ge­for­dert, sich gegen­seitig ein­zu­schätzen. War die Form für den Inhalt pas­send? Hat der Film einen klar struk­tu­rierten Aufbau? Hat es Spaß gemacht, ihn sich anzu­schauen? Außerdem wird in naher Zukunft ein Fra­ge­bogen den Ablauf der Pod­cas­ter­stel­lung aus­werten. Zusam­men­ge­fasst lässt sich fest­stellen, dass alle Betei­ligten nicht nur viel Spaß, son­dern auch Lern­er­folg haben. So geben in einer ersten Befra­gung 78 Pro­zent der Stu­die­renden an, dass die Methode ihre Lern­mo­ti­va­tion positiv beein­flusst hat. ck/jd

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