Offen für alle: OER und MOOCs

Zwei grofle Trends werden im Bereich E-Learning gegen­wärtig intensiv dis­ku­tiert: Open Edu­ca­tional Resources (OER) und Mas­sive Open Online Courses (MOOCs). Beide Trends tragen das Wort „open“ im Namen, was auf ihren offenen Cha­rakter ver­weist: Wissen ist dem­nach keine Ware, son­dern ein All­ge­meingut, das vor allem durch social media (teilen, anno­tieren, kol­la­bo­rieren) getragen wird. OER sind frei ver­wend­bare und anpass­bare Lern­ma­te­ria­lien (z.B. Arbeits­blätter, Prä­sen­ta­tionen, Videos oder ganze Lern­kurse). Durch die Ein­bin­dung von offenen For­maten und social media wird gleich­zeitig auch ein Qua­li­täts­ma­nage­ment eta­bliert, das durch Peer-Review-Verfahren und gegen­sei­tige Feh­ler­kor­rek­turen die Qua­lität der Mate­ria­lien stetig ver­bes­sert. MOOCs dagegen sind ein hete­ro­genes didak­ti­sches Arran­ge­ment, in dem Ler­nende die Mög­lich­keit haben, etwas über ein­füh­rende Themen frei zu lernen oder sich durch Aus­tausch mit anderen Ler­nenden Impulse zu holen. Dazu werden bei­spiels­weise Videos, Quizzes und klei­nere Pro­jekt­ar­beiten ein­ge­setzt. Auf­grund der groflen Teil­neh­mer­zahlen ist die per­sön­liche Betreuung jedoch gering, so dass die Abbre­cher­quoten relativ hoch sind. Trotz dieser Pro­bleme zeigen die beiden Trends, welche Mög­lich­keiten sich für das Lehren und Lernen mit Medien durch offe­nere For­mate bieten.

http://open-educational-resources.de/16/
https://mooin.oncampus.de/

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